Bildungsfestival Oldenburg

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Gemeinsam für Morgen
23. Juni | CORE Oldenburg

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Lasst uns gemeinsam die Zukunft der Bildung in Oldenburg neu denken. Konstruktive Diskussionen, vielfältige Workshops und inspirierende Austauschformate zu relevanten Bildungsthemen in der Stadt Oldenburg erwarten dich beim ersten Bildungsfestival der Bildungsregion der Stadt Oldenburg. Sei dabei und bring deine Ideen aktiv mit ein!

Grafik einer halben Weltkugel mit Richtungspfeilen

Heute schon an Morgen denken

Wir möchten unsere Kinder und uns auf eine Zukunft vorbereiten, die wir selbst noch nicht erahnen können.

Grafik zweier sich überschneidender Sprechblasen

Erreichen wir gemeinsam mehr

Wir wollen dich mit anderen Macher:innen zusammenbringen und die Bildungsregion der Stadt Oldenburg vernetzen.

Grafik eines Gehirns mit markanten Netzwerkknoten

Gestalten wir unsere Zukunft

Wir schaffen gemeinsam einen Ort, an dem wir Ideen und Kritik in konkrete Lösungsansätze weiterdenken.

Bildung

Programm
(Änderungen möglich)

09:00
Ankommen und Kaffee

09:30
Start ins Bildungsfestival

09:50
Begrüßung

10:00
Impulsvortrag: Bildungsregion

10:50
Sessions Runde 1

11:50
Sessions Runde 2

12:35
Mittagspause

13:35
Podiumsgespräch / Keynote

14:05
Einführung Zukunftswerkstätten

17:00
Pitch der Ideen

17:15
Check-out

Sessions

Unsere Sessions regen am Vormittag die Inspiration an. Sie geben Raum und Zeit, um Erfahrungen miteinander zu teilen und voneinander zu lernen. Gemeinsam können Ideen entwickelt oder weitergedacht werden.

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Gesprächsrunde mit Mareike Juds, Florian Zängler & Jannik Wiggers-von Staa

Die Lebenswirklichkeit in Schulen und Universitäten und dem späteren Berufsleben sind oft sehr unterschiedlich. Diese Session soll aufzeigen, welche Skills für junge Menschen im Berufsleben wirklich relevant sind oder vielleicht werden. Und dass es auch durchaus Dinge gibt, auf die die (Hoch)-Schulausbildung nicht vorbereitet.
Erhalte Insides zu relevanten Skills, die junge Menschen in ihrem Berufsleben brauchen - im Gespräch mit Menschen, die in ganz unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft tätig sind und einen breiten Einblick bringen können.


Positives Praxisbeispiel & Austausch mit Alexandra Deters

Antwort auf die Frage: Warum passiert so wenig und wird so viel diskutiert? Genau deshalb: Es fehlt der Sinn! Weil wir es mit heterogenen Teams und Interessen zu tun haben, die alle ein Stück in der Rolle und den Aufgaben gefangen sind. Da möchte ich sie herausbekommen, da sie sonst immer rollenkonform denken, handeln und entscheiden, das aber nicht notwendigerweise auf Veränderungen abzielt, sondern eher auf Bestandserhalt.
Für immer mehr Menschen und Organisationen stellt sich die Frage nach dem Sinn. Wenn wir im Bildungsbereich eine Klarheit darüber haben, wofür wir das machen - und hier geht es über die klassische Vermittlung von Wissen hinaus - dann sind wir gut gerüstet für kommende Herausforderungen. Es gibt zahlreiche Beispiele, die zeigen, dass Organisationen, die ihren Purpose entdeckt haben und diesen authentisch umsetzen, wirkungsvoller, motivierter und erfolgreicher sind als andere. Die Auswirkungen von Purpose sind spürbar.


Positives Praxisbeispiel & Austausch mit Laura Blum

Die wichtigen Fragen & Herausforderungen unserer Zeit sind zu komplex für zersplittertes Lernen im Fachunterricht. Am FREI DAY bekommen Schüler:innen 4 Std. pro Woche ohne Notendruck zur Verfügung, in denen sie sich in Projektteams mit den Zukunftsthemen beschäftigen, die sie persönlich interessieren und dafür konkrete Lösungen entwickeln und umsetzen.
Wie können wir Schule nachhaltig gestalten? Wie können Schüler:innen echte Partizipation erleben? Wie gelingt es, die Schule nach außen zur Welt zu öffnen? Und wie können Kinder, Jugendliche & Pädagog:innen wichtige Zukunftskompetenzen lernen wie Mut, Kreativität & Kollaboration? Ein Ansatzpunkt für all diese Fragen ist das Lernformat FREI DAY. Der FREI DAY bietet Schulen eine Chance, Bildung für Nachhaltige Entwicklung fest zu verankern und so den Schüler*innen einen Rahmen zu geben, um ihre Zukunftsfragen & -themen in der Schule zu bearbeiten und konkrete Lösungen dafür zu entwickeln. Gleichzeitig kann er Ausgangspunkt sein für eine ganzheitliche nachhaltige Weiterentwicklung der Schule im Sinne eines Whole School Approachs. Ich möchte euch dieses innovative Lernformat vorstellen und mit euch über eure persönlich relevanten Schulentwicklungsthemen ins Gespräch kommen, um gemeinsam zu visionieren und zu diskutieren, welche Chancen der FREI DAY dabei für die Oldenburgische Bildungslandschaft bietet. Ich bin sehr gespannt auf eure Gedanken, Perspektiven und Ideen und freue mich, wenn Menschen aus möglichst unterschiedlichen Kontexten und Altersstufen dabei sind.


Positives Praxisbeispiel, Austausch und „Ask me anything“ mit Herbert Asselmeyer

Wir Pädagog:innen engagieren uns ja kompetent für Lernprozesse in einzelnen Bildungsphasen. In dieser 'fragmentierten Zuständigkeit' geht oft der Blick für eine Biographie-Orientierung verloren. In dieser Session geht es darum, anhand von zwei Beispielen zu veranschaulichen, wie Pädagog:innen in einer Region zu einem gemeinsam abgestimmten Bildungsverständnis gelangen, um - biographie-orientiert ! - ihre pädagogische Praxis zu gestalten. Inhaltlich zudem interessant für alle, denen Lese- und Schreibkompetenz bzw. Interesse am naturwissenschaftlichen Unterricht 'am Herzen' liegt. Drei Schritte: 1) Vergewisserung über die Motivlage: Was ist das Hauptanliegen einer Bildungsregion? Bildungsbiographien fördern! 2) Umsetzungs-Phantasie: Zwei Beispiele sollen - als gelungene Modelle! - veranschaulichen helfen, was und wie das gehen kann. 3) Benefit erkennen: Im Austausch kommt es mir darauf an, den hohen Tauschwert dieser ANDERS-Arbeit deutlich werden zu lassen: mehr Berufsfreude!


Gesprächsrunde und Workshop mit Madita Heubach

Zum Einstieg möchte ich mich über die Frage "Wie können wir unsere Kinder auf die unsichere, komplexe und mehrdeutige Welt des 21. Jahrhunderts vorbereiten, sodass sie zu kreativen Zukunftsgestalter:innen heranwachsen?" austauschen und dafür gemeinsam mit den Teilnehmenden Impulse einsammeln. Danach möchte ich das Projekt www.lernnetzwerk.org vorstellen. Daran angeknüpft möchte ich die Teilnehmenden dazu einladen, zu den drei Aufgaben "Ein ganzheitliches Curriculum für lebendige Schulen, Allen Bildungshäusern die nötigen Ressourcen zur Verfügung stellen und Die Reform von Ausbildung und Qualifizierungen unserer (Lebens- und) Lernbegleiterinnen" eigene Beiträge und Ideen einzubringen.


Positives Praxisbeispiel & Austausch mit Sven Pauling

Im Schulversuch PRIMUS in NRW sind im Jahr 2014/15 fünf Schulen mit einem anspruchsvollen pädagogischen Konzept gegründet worden: Sie umfassen (1) die Klassen 1-10, sind (2) jahrgangsgemischt, (3) inklusiv, (4) verfügen über multiprofessionelle Teams und (5) über alternative Systeme der Leistungsbewertung. Der Beitrag stellt Ergebnisse aus 6 Jahren Begleitforschung vor und gibt anschließend Raum zur Diskussion über Impulse, die auch in der Bildungslandschaft Oldenburgs aufgenommen werden könnten.
Ich berichte als Mitglied der wissenschaftlichen Begleitforschung aus dem Schulversuch und fokussiere die pädagogische Programmatik des Schulversuchs, Forschungsergebnisse mit dem Schwerpunkt Bildungsgerechtigkeit & Inklusion sowie die Herausforderungen bei der Schulentwicklung.


Positives Praxisbeispiel & Austausch mit Dr. Katharina Dutz

Im Rahmen der Förderung "Alle fürs Klima" soll das Konzept einer handwerklichen Früherziehung vorgestellt werden. Für Kinder ab 4 Jahren werden im RessourcenZentrum Oldenburg Kurse angeboten, die erste Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen ermöglichen. Das Konzept ist Teil einer Wiederbelebung der Reparaturkultur in der Bildung und richtet sich an Kinder, Jugendliche und Eltern, die Alternativen zur Wegwerfgesellschaft in ihren Alltag integrieren möchten.
Die Vorstellung des Konzeptes sowie erster Erfahrungen soll die Session einleiten. Anschließend steht der Austausch mit den Teilnehmenden im Mittelpunkt. Ziel ist die Weitergabe dieser Idee sowie die Entwicklung neuer Ansätze, die die Wiederbelebung der Reparatur als wesentliches Element einer nachhaltigen Entwicklung fokussieren.

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