Zukunftsstandorte



Zukunftsstandorte

Hand in Hand



Die Stadt Oldenburg entwickelt neben den klassischen Gewerbegebieten auch themenbezogene Quartiere. Was der Unterschied ist? In klassischen Gewerbegebieten streben wir einen Branchenmix an, das heißt, wir wollen vielen unterschiedlichen Unternehmen ein betriebliches Zuhause geben. In themenbezogenen Quartieren können sich hingegen nur Unternehmen aus bestimmten Branchen ansiedeln. Welche Branchen das sind, kann man in den Festsetzungen des Bebauungsplanes nachlesen. 

 

Beispiele für themenbezogene Quartiere sind der TPO und das MTO. Die Abkürzungen stehen für den Technologiepark Oldenburg (TPO) und das MediTech Oldenburg (MTO). Bei beiden Projekten handelt es sich um gewerbliche Zukunftsstandorte der Stadt Oldenburg.

Der TPO umfasst eine 26 Hektar große Fläche in Wechloy, abgehend von der Ammerländer Heerstraße, die sich städtebaulich in die sogenannte Wissenschaftsachse einfügt. Diese besteht aus den beiden Standorten der Carl von Ossietzky Universität in Haarentor und Wechloy und den Fachbereichen der Jade Hochschule mit angegliederten wissenschaftlichen Einrichtungen, den Berufsbildenden Schulen sowie aus dem Bereich um die Marie-Curie-Straße mit dem Technologie- und Gründerzentrum. Durch die unmittelbare räumliche Nähe zu den genannten Einrichtungen wird es innovations- und technologieorientierten sowie wissenschaftsnahen Unternehmen und Einrichtungen ermöglicht, sich in einem thematisch passenden Umfeld anzusiedeln. Daraus können sich große Synergieeffekte und Chancen ergeben. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde planungsrechtlich ein Sondergebiet mit der Zweckbestimmung „Dienstleistungs-und Forschungszentren“ geschaffen. 

 

Die ersten Ansiedlungen, unter anderem ein „IT-Kompetenzzentrum“, haben bereits stattgefunden. Neben einem Neubauprojekt – das Alfred-Wegener-Institut errichtet ein Forschungszentrum für das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) – befinden sich weitere Ansiedlungen in Vorbereitung.

 

Neben dem TPO im Westen der Stadt Oldenburg wird zusätzlich ein fachbezogenes Quartier im Stadtsüden entwickelt: Auf dem ehemaligen AEG-Gelände an der Klingenbergstraße wird das MTO errichtet. Wo früher Motoren für Waschmaschinen produziert wurden, soll nun die Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen der Medizin- und Gesundheitswirtschaft gefördert werden. Dank der unmittelbare Nähe zum angrenzenden Klinikum und der sich stetig weiterentwickelnden European Medical School bietet das Areal ein perfektes Umfeld für Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und Public Health sowie für Labore, Büros oder Seminarräume für die klinische Forschung.

 

Der Zukunftsstandort befindet sich derzeit noch in der Entstehungsphase, aktuell wurden die Tiefbauarbeiten zur Erstellung der Infrastruktur abgeschlossen. Das MTO wird sich vor allem durch eine angenehme Arbeits- und Aufenthaltsqualität auszeichnen, da bei der Planung großzügige Aufenthaltsbereiche und Grüninseln berücksichtigt wurden. Zudem soll das Quartier nahezu frei von Fahrzeugen sein. Unternehmensansiedlungen sind ab Mitte des Jahres möglich. 

 

Wie du siehst, entwickelt sich die Stadt Oldenburg stetig weiter. Die Wirtschaftsförderung möchte die Zufriedenheit der ansässigen und zugleich der zukünftig ansässigen Unternehmen steigern. Mit Projekten wie dem TPO oder dem MTO wollen wir dazu beitragen und uns zukunftssicher aufstellen.