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Derzeit kann diese Frage nicht beantwortet werden, da wir uns erst ganz am Anfang des Planungsprozesses befinden.

Es ist dem Büro und auch der Stadtverwaltung bewusst, dass der Erhebungszeitraum nicht das Abbild an Verkehrsaufkommen ergab, wie vor der Pandemie. Für einen ersten Eindruck ist dies jedoch ausreichend und widerspricht auch nicht dem Ziel.

Generell ist die Regelung in Oldenburg derzeit so, dass für den Ausbau einer Straße keine Kosten mehr auf die Anwohnenden entfallen. Ob dies bis zur Umsetzung der Baumaßnahme so bleibt, ist ungewiss. Ist eine Straße noch nicht voll erschlossen, können jedoch Erschließungskosten entstehen, die auf die Anlieger umgelegt werden. Beim Quellenweg können dies Kosten zur Herstellung für einen beidseitigen Gehweg (da nur ein einseitiger Gehweg vorhanden ist) und Baumbeeten sein sowie die Herstellung von Parkplätzen. Eine Kostenschätzung ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht Gegenstand des Planungsprozesses.

Nein, es geht in dieser Beteiligung nur darum, mit Hilfe dieser Priorisierung die wichtigsten Aspekte aus deiner Sicht vorab abzustimmen.

Kommentare (145)

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Joe

ID: 397 04.12.2021 14:32

Ich möchte hier mal auf ein grundsätzliches Problem der Planung hinweisen, welches man übrigens auch sehr deutlich an den Beiträgen hier erkennen kann:

Ein Planungsbüro welches aus den Niederlanden kommt, und den Quellenweg sieht, vermisst und Verkehrszählungen macht und auf diesen Grundlagen Entwürfe erstellt, kann die Situation und die Probleme gar nicht so realistisch einschätzen wie die Anwohner/-innen, die dort LEBEN und deshalb den Quellenweg oft schon Jahrzehnte lang täglich als Fußgänger/-innen, Radfahrer/-innen, Radfahrer/-innen mit Anhänger, Lastenradfahrer/-innen, Eltern von Kindern, Kinderwagenschiebern/-innen, fahrende und parkende Autofahrer/-innen, Jogger/-innen etc. kennen!

Zwar kennt nicht jede/-r Anwohner/-in die Verkehrs-Situation am Quellenweg schon mehrere Jahrzehnte lang und aus allen diesen Perspektiven, aber jede/-r einzelne Anwohner/-in und Nutzer/-in des Quellenwegs kann mit seinen/ihren Erfahrungen, konstruktiver Kritik, Anregungen, Vorschlägen und Ideen die Situation am Quellenweg langfristig für ALLE verbessern!

(Wobei ich mit ALLE nicht den Kfz-Durchgangsverkehr meine, und den sogar ausdrücklich davon ausschließe.)

Außer den unten bereits von mir genannten wichtigsten Zielen des Umbaus (Verringerung des Kfz-Durchgangsverkehrs, Verringerung der Kfz-Geschwindigkeit, Ermöglichen von ungehinderter zügiger und sicherer Durchfahrt von Fahrradfahrern/-innen in beide Richtungen & Sicherheit für Fußgänger/-innen) muss der Quellenweg auf jeden Fall ein lebenswerter Lebensraum der dortigen Anwohner/-innen bleiben!!!

Es darf nicht auf Kosten der Anwohner/-innen ein teures Vorzeigeprojekt entstehen, was am Ende nur Kosten und keine realen deutlichen Vorteile bringt.

Kerstin

ID: 394 01.12.2021 01:02

Leev Lü,

beim Bemühen, den Fragenkatalog zur Neugestaltung des Quellenwegs zu bearbeiten, habe ich den Eindruck gewonnen, dass die ganze Debatte den Kernpunkt (das Passieren der parkenden Autos) der Problematik nicht gut beschreibt. Daher habe ich hier versucht, meine Eindrücke zusammenzufassen:

- Der Pendelverkehr zwischen den Unistandorten sowie Verwaltung und Präsidium erfolgt (wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann) über Drögen-Hasen Weg und Haarenniederung, wegen der Parkplatzsituation zumeist mit dem (evtl. geliehenen) Fahrrad. Der Quellenweg ist da raus.
Allerdings sind mir während der Vorlesungszeit vermehrt parkende Autos am Quellenweg ab der Kreuzung Ulhornsweg aufgefallen.

- An den beiden Kreuzungen Ulhornsweg und Haarenfeld mir keine baulich vermittelten kritischen Punkte aufgefallen (die Druckampel am Ulhornsweg schaltet aber in letzter Zeit erst mit deutlicher Verzögerung den Weg frei). Bemerkenswert scheint mir aber das massive Parkplatzproblem (Suche, Wendemanöver beim Absetzen von Patienten etc.), wenn die unmittelbar an beiden Kreuzungen gelegenen zwei Hausarztpraxen ihre gut frequentierten Sprechstunden abhalten. Durch die überall direkt an der Kreuzung parkenden Autos wird die Lage dann sehr unübersichtlich, auch in den kreuzenden Straßen. Geänderte Vorfahrtsregeln würden da auch keinen Unterschied machen, denke ich.
Das Kreuzen der Bloherfelderstraße am Ende der Quellenwegs hat mir noch nie Schwierigkeiten bereitet, eher gibt es immer mal wieder Probleme mit dem „Rechts-vor-Links“ an der Kreuzung Quellenweg-Hartenscher Damm, natürlich.

- Die vielen restlichen parkenden Autos sind nach meiner Einschätzung die von Anwohnern, die auf ihren Grundstücken keinen Platz haben oder haben wollen - und diese Autos sind über die Jahre immer zahlreicher geworden. Da steht dann nicht nur vereinzelt mal ein Auto und damit steckt man jetzt immer öfter hinter einer Kolonne von parkenden Autos fest, vor allem wenn der Gegenverkehr nicht nur aus einem Vehikel besteht. Und hier nun der Konflikt: Es gibt Menschen, die meinen, dass neben einem parkenden Auto an den meisten Stellen bloß Platz für einen weiteren Verkehrsteilnehmer ist. Andere finden das nicht und quetschen sich dann gerne, auch unter Vereinnahmung des Fußwegs (leider auch in direkter Nähe zu Fußgängern), vorbei. Dabei kommt es häufig zu extrem kritischen Situationen und es geht manchmal nur haarscharf an einer Kollision vorbei. Von den 1,50 m, die einem Radfahrer als Sicherheitsabstand eigentlich zustünden kann man eh nur träumen. Als Radfahrender hat man gerade bei von hinten viel zu dicht überholenden Autos überhaupt keine Chance, die Situation zu beeinflussen, geschweige denn zu kontrollieren. Wenn wie geplant ein Bürgersteig existierte, fürchte ich bei Drängeleien verunfallende Radfahrer an den Kantsteinen, während die Autos vermutlich wie bisher über den Bürgersteig ausweichen würden, dann eben von einer Absenkung zur nächsten. Manchmal sind es aber auch Räder, die sich irgendwo (auch mal auf der falschen Seite) an wartenden Autos vorbei mogeln, die sind unglaublich schwierig einzuschätzen.

- Auf dem Stück zwischen Kleestraße und Hartenscher Damm ist der Seitenstreifen ziemlich komplett zugeparkt, die stadtauswärts fahrenden Autos weichen daher nicht dorthin aus. Das führt dann dazu, dass der Verkehr in Gegenrichtung in irgendeiner Einfahrt abwarten muss. Sogar Müllautos müssen dann immer mal zurücksetzen, um die Situation aufzulösen. An der Verkehrssituation würde sich auch durch bessere Beleuchtung nichts ändern, meiner Beobachtung nach ist in der Dunkelheit auch einfach nicht mehr viel los. Die meisten Jogger und Hundespaziergänger haben Stirn- oder Taschenlampen dabei und im Hinblick auf die Nähe zu einem Naturschutzgebiet wäre doch auch zu überlegen, ob man im Hinblick auf Light Pollution ein Konzept mit weniger Lichtemission finden könnte. Mir ist auch nicht ganz klar, wie die Lichtkegel an den Baumkronen vorbeikommen sollen.

Meines Erachtens kann es keiner der von ihnen geplanten (sehr kostspieligen) Maßnahmen gelingen, bei den existierenden Problemen Abhilfe zu schaffen - die Umwidmung in eine Fahrradstraße oder ähnliches allerdings schon, weil damit die ungeduldige Drängelei (viele schaffen es schneller als Tempo 30) der Autofahrenden eingehegt wäre.

Joe

ID: 396 04.12.2021 14:06

Zur geplanten Querungshilfe (wenn ich das richtig verstehe ist das eine Art Mittelinsel wo man warten kann um die Straße in 2 Etappen zu überqueren) am Ende des Quellenweges auf der Bloherfelder Straße noch ein paar Hinweise und Ideen:

Für mich selber als Radfahrer, als auch für Fahrrad fahrende Kinder und langsamere Fußgänger ist es zu bestimmten Zeiten mit viel Kfz-Verkehr auf der Bloherfelder Straße nicht leicht, vom Quellenweg kommend stadteinwärts als Linksabbieger die Bloherfelder Straße sicher zu überqueren, um dann korrekt auf der rechten Seite der Bloherfelder Straße weiter zu fahren.

Das liegt aber auch daran, dass die stadteinwärts fahrenden Kfz in der Kurve dort oft relativ schnell fahren und man die erst relativ spät sehen kann.

Da würde eine bauliche oder verkehrslenkende Maßnahme, die zusätzlich die Geschwindigkeit der dort fahrenden Kfz drastisch reduziert schon viel bringen!

Diese Querungshilfe / Mittelinsel an der Bloherfelder Straße ist aus meiner Sicht eine der wichtigsten und sinnvollsten Maßnahmen des geplanten Umbaus!

Möchte man diese gefährliche Stelle als stadteinwärts fahrender Radfahrer umfahren, indem man vom Quellenweg in Haarenfeld links abbiegt und dann rechts in Unter den Linden weiter fährt, kommt man zu einer weiteren Gefahrenstelle, wo was für die Sicherheit der Radfahrer getan werden sollte:

Die Kreuzung Quellenweg / Haarenfeld. Hier ist es insbesondere für Fahrrad fahrende Kinder, die dort z.B. auf dem Weg zur Schule (Grundschule Haarentor + Schulen in der innenstadt) links abbiegen wollen, nicht immer einfach und auch nicht sehr sicher.

Stefan

ID: 393 30.11.2021 22:09

Der Ausbau des Quellenweges ist ein Prestige-Projekt, dessen Sinn sich nicht erschließt. . Sachverhaltsbeschreibungen erfolgen wertend (Parkende Autos stehen ungeordnet am Fahrbahnrand). Das Beteiligungsverfahren ist ein Farce, weil nur positive Voten abgegeben werden können.
Variante 1 lehne ich vollständig ab.
Zu Variante 2 habe ich folgende Anmerkungen:
Was soll eine isolierte Fahrradstraße, die nichts verbindet? Sie fängt an der Bloherfelderstraße an und hört am Hartenscher Damm auf. Sie führt nirgendwo hin, fängt nur an und hört nach ca. 1,5 km wieder auf. Die Uni-Campus werden sicher nicht darüber verbunden. Da ist der Drögen Hasen Weg besser geeignet. Auf der Bloherfelder Straße werden Querungshilfen vorgeschlagen, wie das auf dieser Straße an dieser Stelle mit der vorhandenen Straßenbreite und in einer Kurve möglich sein soll, erschließt sich mir nicht.
Der Fußweg soll bis zur Kleestraße hochgelegt und offenbar auch breiter angelegt werden. Die Entwässerung der Straße erfolgt bisher über die Grünstreifen bzw. über die Gräben an den Straßenrändern. Werden die Fußwege hochgelegt ist ein neue Entwässerungssystem erforderlich.
Zudem müssen sämtliche Zuwegungen zu den Grundstücken an die neue Höhe des Gehweges angepasst werden. Eine Hochpflasterung an den Grundstückseingängen mag sehr oft zu einem Gefälle auf das Grundstück führen, da kann das Wasser dann Richtung Bebauung fließen.
Zur Kreuzung Quellenweg / Uhlhornsweg heißt es „Kein klarer Hinweis auf die Kreuzung. Aufmerksamkeitsniveau ist bei sich näherndem Verkehr gering“ Das mag richtig sein, statt die Kreuzung anzumalen oder Ampeln aufzustellen, könnte es reichen das Vorfahrt gewähren Schild unmittelbar an der Kreuzung aufzustellen. Derzeit steht es zehn oder mehr Meter vor der Kreuzung.
Insgesamt bleibt unklar, was eigentlich erreicht werden soll. Sollen die Autos nicht an der Straße geparkt werden? Sollen Fahrradfahrer irgendwie Vorrang im Straßenverkehr erhalten? Sollen die Fußgänger deutlich vom fließenden Verkehr separiert werden? Die vorgeschlagenen Maßnahmen könnten bei vielen Straßen im Viertel vorgenommen werden. Einige Straßen haben nicht einmal abgetrennte Fußwege (z. B. Bremersweg, Achtermöhlen).

Edith

ID: 392 30.11.2021 22:08

Als Anwohnerin muss ich die dargebotenen Alternativen entschieden ablehnen.
Die Umsetzung der Pläne wird nicht nur den Charakter des Quellenwegs zerstören, sondern bei Starkregen wird es zu Abflussproblemen kommen, da eine Verfüllung und Überbauung der Gräben vorgesehen sind. Außerdem führt die geplante Erhöhung des Fußweges zu einer Gefährdung der Radfahrer, da sie in Gefahrensituationen nicht mehr auf den Fußweg ausweichen können. Auch die Kosten sind in der heutigen Zeit, in der wegen der Coronaausgaben das Geld knapp ist, deutlich zu hoch, zumal eine fahrradfreundliche Verkehrssituation auch mit weniger einschneidenden und kostspieligen Maßnahmen erreicht werden kann.
Mit Halteverboten an verschiedenen Abschnitten lässt sich erreichen, dass weniger Autofahrer den öffentlichen Raum als privaten Parkplatz missbrauchen. So hätten Radfahrer mehr Platz. Die Parksituation würde sich weiter entspannen, wenn alle Grundstückseigentümer die gesetzlich vorgesehene Anzahl von Parkplätzen auf den Grundstücken vorhalten würden.
Auch mit Fahrbahnverengungen wie am Hörneweg lässt sich die Sicherheit der Fahrradfahrer erhöhen, da die Autofahrer so gezwungen werden, sich an Tempo 30 zu halten. Vielleicht sollte sogar Tempo 20 eingeführt werden.
Die oben genannten Vorschläge sind sowohl schnell umsetzbar als auch kostengünstig und daher den teuren, vom Planungsbüro ausgearbeiteten Vorschlägen vorzuziehen.

Mario

ID: 398 04.12.2021 15:14

Wenn es um Fahrbahnverengungen und sonstige Dinge geht, damit Autos langsamer fahren müssen bin ich voll dafür!

Eine Sache in diesem Beitrag ist hier aber nicht zuende gedacht:

Halteverbote machen überhaupt gar keinen Sinn, da Gärtner, Handwerker, Pflegedienste, Post und Paketdienste und Speditionen dann ihren Job nicht mehr vernünftig machen könnten (ich habe selber schon in 3 dieser Branchen gearbeitet und kenne das Halteproblem bei der Arbeit deshalb aus erster Hand).

Und Parkverbote würden die Parkplatzsituation nur verschärfen!

Und die vorgeschriebene Zahl von 1,25 privaten Stellplätzen auf dem Grundstück pro Wohnung ist aus meiner Sicht überall vorhanden, das ist kein Problem.

Das Problem dabei ist dass die Grundstücke fast immer nur eine Einfahrt haben. Und oft sogar zusammen mit dem Hintergrundstück. So muss bei mehreren Autofahrern erst aufwendig in der Einfahrt rumrangiert werden, wenn man da parkt und dann einer von denen los muss, und deshalb einfach lieber an der Straße parkt.

Die abwertende Formulierung "dass weniger Autofahrer den öffentlichen Raum als privaten Parkplatz missbrauchen" zeigt nur, dass man noch nie in einer größeren Stadt gelebt hat und die Rechtslage nicht kennt. Da ist das nämlich völlig normal, und vor allem auch zu 100% rechtlich korrekt, mit einem angemeldeten Auto mit TÜV für das man Steuern bezahlt auf oder an öffentlichen Straßen da zu Parken wo das erlaubt ist, und zwar so oft und so lange wie man will!

Und - man staune - diese Straßenverkehrsordnung gilt auch auf den Straßen in Oldenburg!

Dieter

ID: 391 30.11.2021 19:29

Als Quellenweg-Anlieger sehe ich täglich die Schüler und Einkäufer in die Innenstadt fahren. Probleme entstehen immer dann, wenn die Autos sich mit viel Energie zum Überholen entschließen. Wir haben es hier mit einen örtlichen Radweg von der Peripherie in die Innenstadt zu tun; nicht mit einem prestigeträchtigen Fernradweg von der See zu den Alpen. Aus diesem Grund benötigen wir hier keinen Rastplatz und ähnliche, teure Ausstattungselemente.

Um den Pkw-Verkehr zu reduzieren ist die Einbahnstraße am Hartenschen Damm eine sehr gute Lösung. Konsequent zu Ende gedacht, sollte am anderen Ende (Bloherfelder Str.) ebenfalls ein Einbahnstraßenstück eingerichtet werden. Damit verliert der Durchgangsverkehr sein Interesse an der Wegführung in die Stadt und die Zahl der Pkw wird drastisch reduziert.

Wenn das vom Entwurfsbüro vorgeschlagene Fahrbahnprofil realisiert wird, haben wir so breite Fahrspuren, das die Autos ohne zu Bremsen aneinander vorbeifahren können. Wir haben dann Verhältnisse wie auf dem Uhlhornsweg! Das Planungsbüro hat das "wilde Parken" am Straßenrand bemängelt, aber genau diese Situation hat die Fahrgeschwindigkeit der Pkw deutlich gesenkt. Wir brauchen ein enges Fahrbahnprofil am Quellenweg.

Eigentlich haben die Niederländer viel Erfahrung mit Radwegen. Ich vermisse vom Entwurfsbüro den Vorschlag zum Einbau von Drempeln zur Reduzierung der Kfz-Geschwindigkeit. Eine geschickte Konstruktion beeinträchtigt die Radfahrer nicht.

Die Kosten für den Neubau sind ein wesentlicher Faktor. Die Unterhaltskosten dürfen aber nicht vernachlässigt werden, denn die vorgeschlagenen "Spielereien" müssen auch gewartet und bei Bedarf repariert werden - und das muss auch bezahlt werden!

MB

ID: 389 30.11.2021 15:10

Als Anwohner sehe ich einen autofreundlichen und teuren Ausbau des Quellenwegs kritisch und kann mich meinen Vorgänger:innen nur anschließen!
Bereits mit wenigen und einfachen Maßnahmen kann Sicherheit und Komfort für Rad- und Fußverkehr verbessert werden:
1. Einbahnstraßenkonzepte
2. Tempo 20 Zonen
3. Deutliche Abgrenzung bzw. Trennung der Rad- und Fußwege von der Straße zum Beispiel mit Pfosten oder weiterer Grünflächen
4. Erhalt der Entwässerungsgräben, Grünflächen und Bäume im Sinne des Naturschutzes, zur Prävention von Hitze- und Starkregenperioden und zur Beruhigung des Autoverkehrs.
5. Starke Reduzierung des Durchgangsverkehrs
und weitere ...

MB

ID: 390 30.11.2021 15:27

Und solche Fehler, wie in folgender NDR Doku gezeigt, sind natürlich auch zu vermeiden: https://youtu.be/cm9stDDpz7Q

Anwohner123

ID: 388 28.11.2021 13:55

Man sollte den Quellenweg prinzipiell so lassen, wie er ist.

Wichtige Gründe sind die Anzahl der Parkplätze und die Struktur der Gräben.
In einem Wohngebiet, das durch die Art der Bebauung ständig wächst und mehr und mehr Anwohner hat, ist es für das Miteinander enorm wichtig, dass eine ausreichende Zahl von Parkplätzen zur Verfügung steht. Dieses können vorgeschriebene Parkplätze auf den Grundstücken i.d.R. nicht vollständig abdecken. Die Konsequenz sind Nachbarstreit und eine allgemeine Unzufriedenheit, eine Entwicklung, die sich die Stadt Oldenburg nicht selbstgemacht leisten kann. Gerade die Zufriedenheit des Lebens in unserer Stadt ist für das Image ein Pfund, mit dem Oldenburg wuchern kann, ein Pfund, das nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden sollte.
In urbanen Zentren ist die Schwierigkeit, in vielen Wohngebieten Parkplätze zu finden, nicht mehr zu lösen. Hier, bei der Planung einer fahrradfreundlichen Straße, können diese Fehler zum jetzigen Zeitpunkt noch vermieden werden, zumal alle Prognosen davon ausgehen, dass sich in der näheren Zukunft die Anzahl der Autos, auch aufgrund der Nähe zur Universität, im Quellenweg nicht verringern wird.

Christian

ID: 379 24.11.2021 10:41

Man sollte auf einen aufwendigen Umbau des Quellenwegs verzichten.

Das Hauptärgernis für Radfahrer ist nicht der bauliche Zustand des Quellenwegs, sondern der Autoverkehr, hier insbesondere der Durchgangsverkehr. Durch verkehrslenkende Maßnahmen ist der Durchgangs-Autoverkehr zu reduzieren. Vielleicht wäre der Einbau einer Durchfahrtssperre für Autos (wie in der Flötenstraße seit Jahren praktiziert) auch im Quellenweg dafür eine Lösung. Auch die Anordnung eines Verbots der Einfahrt (nur für Autos, Radfahrer frei!) in den Quellenweg in Höhe der Einmündung Bloherfelder Straße wäre eine Option.

Stattdessen rege ich an, die weiße Begrenzungslinie zu erneuern und die Anzahl der weißen Pfosten drastisch zu erhöhen, um die Fußgänger besser zu schützen und die Fahrgeschwindigkeiten der Autos zu reduzieren.

Die Straßengräben haben eine wichtige Funktion für die Entwässerung, die Hochwasservorsorge und den Klimaschutz. Sie tragen auch zur Geschwindigkeitsreduzierung des Autoverkehrs bei und sollten auf keinen Fall aufgegeben werden. Illegale Grabenverfüllungen (davon gibt es einige) sollten deshalb schnellstens rückgängig gemacht werden.

Ferner rege ich an:
- Anordnung von Tempo 20
- Geschwindigkeitskontrollen, feste oder temporäre Blitzautomaten
- die Ahndung von Gehwegparken sowie - die Ahndung der missbräuchlichen Benutzung des Gehwegs durch Radfahrer. Grund: Radfahrer lassen sich oft durch Autofahrer auf den Gehweg verdrängen. Das ist im Quellenweg täglich zu beobachten. Sie gefährden dort die Fußgänger (es gibt nur den einseitigen Fußweg. Fußgänger müssen ihn benutzen. Sie haben keine andere Wahl!), bereiten den Autofahrern durch ihr Verhalten aber auch freie Bahn und tragen somit selbst zur Verschlechterung der Verkehrsverhältnisse für Radfahrer bei.

Joe

ID: 383 24.11.2021 17:41

Ja. Auch aus meiner Sicht sollten durch die am Ende durchgeführten baulichen und verkehrslenkenden Maßnahmen folgende Ziele erreicht werden:

1. Verringerung des Kfz-Durchgangsverkehrs
2. Verringerung der Kfz-Geschwindigkeit
3. Ermöglichen von ungehinderter, zügiger und sicherer Durchfahrt von Fahrradfahrern/-innen in beide (!) Richtungen
4. Sicherheit für Fußgänger/-innen.

Wenn alle Verkehrsteilnehmer/-innen (Fahrrad + Kfz + Fußgänger/-innen) aufeinander Rücksicht nehmen würden, und weniger eilig mit der maximal erlaubten Geschwindigkeit von aktuell 30 km/h oder langsamer und entspannter unterwegs wären, wäre das alles auch jetzt schon gar kein Problem!

Zur Zeit haben Radfahrer/-innen + Autofahrer/-innen meistens stadtauswärts freie Fahrt, und müssen stadteinwärts bei Gegenverkehr manchmal bei / hinter / zwischen parkenden Autos warten.

Als stadauswärts fahrender Radfahrer bin ich auch schon mal bei langsam entgegenkommenden Kfz regelwidrig langsam (!) auf den Gehweg ausgewichen wenn dort gerade keine Fußgänger unterwegs waren, so dass der Gegenverkehr langsam (!) an den parkenden Kfz vorbei stadteinwärts fahren konnte ohne warten zu müssen.

Leider überschreiten aber einige Autofahrer/-innen aber oft die erlaubte maximale Geschwindigkeit von 30 km/h deutlich, und gefährden so die Gesundheit und das Leben von Radfahrern/-innen und Fußgänger/-innen!

Mir selber ist es mal als stadauswärts fahrender Radfahrer passiert, dass eine stadteinwärts fahrende Autofahrerin in einem SUV trotz Gegenverkehr nicht hinter den parkenden Autos wartete, sondern rücksichtslos und zu schnell auf der Gegenfahrbahn fuhr, und weil ich wegen Kindern auf dem Gehweg (!) nicht mit dem Fahrrad dorthin ausweichen konnte hat sie mich mit dem Seitenspiegel am Oberarm angefahren und hat sich anschließend trotz deutlich hörbaren Anfahrgeräusch ohne anzuhalten vom Unfallort gem. § 142 StGB unerlaubt entfernt, sie ist einfach weiter gefahren!

Einer geringeren erlaubten Geschwindigkeit von 20 km/h würde ich sofort zustimmen, aber das nützt nichts wenn diese Regeln dann nicht beachtet werden.

Christian

ID: 378 24.11.2021 10:35

Im Abschnitt "Parken und Verweilen" wird die Option angeboten: "Ermöglichung einseitig angeordneter Stellplätze außerhalb der Fahrbahn."

Handelt es sich wirklich um Stellplätze, also private Einstellplätze für Autos (im Gegensatz zu Parkplätzen)? Sollen jetzt noch mehr Anwohner ihre Autos auf der Straße parken? Und das auch noch für lau, also gratis? Und dafür sollen die Straßengräben geopfert werden?

TeamRad

ID: 385 25.11.2021 16:52

Hallo,
mit dieser Option soll kein zusätzliches Parkangebot geschaffen werden, sondern lediglich das bereits bestehende Angebot geordnet werden.

Viele Grüße

TeamRad

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Joe

ID: 373 17.11.2021 15:36

Was bedeuten die heute neu angebrachten pink-farbenen Sprühfarbe-Marierungen auf den Einfahrten im Bereich zwischen Kleestraße und Uhlhornsweg im Abstand von ca. 5,25 m von der weißen Linie, die den Fußweg von der Fahrbahn abgrenzt?
Aus welchem Grund wurden die Markierungen dort gesetzt, und inwiefern haben die etwas mit der Planung zu tun?

TeamRad

ID: 384 25.11.2021 16:49

Hallo,
die Markierungen haben nichts mit der Planung zu tun. Im Quellenweg wird Glasfaserkabel verlegt und vermutlich stammen die Markierungen von den ausführenden Firmen.
Viele Grüße
TeamRad

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